St.-Veit-Kirche und arch. Grabungsstätte

Allgemeine Beschreibung

Der mystische Tartscher Bühel erhebt sich inmitten des Vinschgauer Talbodens zwischen Glurns, Matsch und Mals. Der eiszeitliche Rundbuckel aus Glimmerschiefer war aufgrund seiner vorteilhaften Aussichtsposition schon im Neolithikum besiedelt. Sehenswert ist die St.-Veit-Kirche, die auf dem Boden einer vorchristlischen Kultstätte im 11. Jh. errichtet wurde und als eine der wenigen romanischen Kirchen gilt, die seit damals unverändert blieb. Von großer kunsthistorischer Bedeutung sind die leider nur noch vereinzelt erhaltenen romanischen Fresken. Der Innenraum des Kirchleins ist mit einer Holzdecke aus dem 16. Jh. ausgestattet. 
An einigen Stellen der Kirche sind noch Brandspuren zu sehen. Diese stammen noch aus dem damaligen Engadinerkrieges 1499. 

In den Sommermonaten von Anfang Juni bis Mitte Oktober ist die St.-Veit-Kirche immer donnerstags um 17 Uhr zu den Führungen geöffnet. 

Führungen:

Treffpunkt: Pfarrkirche Tartsch
Kosten: € 3,00 pro Person
Dauer: ca. 1 Stunde
Anmeldung nicht erforderlich

Anfahrtsbeschreibung

Die St.-Veit-Kirche befindet sich auf dem Tartscher Bühel, welcher zu Fuß in ca. 10 Minuten zu erreichen ist.

Parken
Parken können Sie auf dem Parkplatz hinter der Kirche.
Öffentliche Verkehrsmittel
Tartsch können Sie sowohl von Meran als auch vom Reschenpass kommend mit dem Citybus (278) erreichen.
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