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Ritten - Wiege der Sommerfrische

Alle mögen sie ihn, den Ritten, Hausberg der Landeshauptstadt und beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Familien und Einzelgänger. Sommerfrischtradition par excellance und eine Reihe von Naturschönheiten erwarten die Liebhaber dieses klimatisch besonderen Ortes, der nicht nur Künstlern und Philosophen seit jeher Inspiration und Erholung bietet.

» Nostalgischer Ausflug auf den Ritten



Persönlichkeiten am Ritten

Der Ritten ist und war für Künstler schon immer Bühne und Schauraum für Gefühle und Motive: Dort oben schrieb Franz Kafka an seine Milena, Sigmund Freud ließ sich von Landschaft und Menschen zu "Totem und Tabu" inspirieren, Friderike Zweig und Otto Flake manifestierten ihre Eindrücke und Gefühle zum Ritten in ihren Werken.

» Freud, Mayr & Hoffensthal

Die Rittner Erdpyramiden

Die Entwicklung dieser aus dem Boden wachsenden Orgelpfeifen geht auf die Eiszeit zurück, in der die Gletscher das Moränenmaterial hier ablagerten, aus dem die Erdpyramiden bestehen. Aufgrund von Erosion wachsen diese Säulen stetig und verschwinden auch wieder, sobald der Deckstein von ihnen abfällt. Erdpyramiden gibt es im Finsterbachtal zwischen Lengmoos und Mittelberg, im Katzenbachtal unterhalb von Oberbozen und bei Unterinn.

Die Rittner Bahn

Am 13. August 1907 wurde die Rittnerbahn eröffnet, eine elektrische Zahnradbahn, die vom Zentrum der Stadt Bozen direkt in das Erholungsgebiet Ritten führte. Heute, nach 100 Jahren, haben sich die Zeiten freilich geändert und die Zahnradstrecke von Bozen nach Oberbozen wurde im Jahr 1966 durch eine Schwebeseilbahn ersetzt. Erhalten geblieben in ihrer ursprünglichen Form ist jedoch die Rittnerbahn zwischen Oberbozen und Klobenstein, die das ganze Jahr über im Stundentakt zuverlässig ihren Dienst versieht.

» Tarife  

"In die Frisch" auf die Mendel

Wie die meisten Etschtalbewohner in den heißen Sommermonaten seit alters her die umliegenden Erhebungen aufsuchen, ziehen und zogen viel Kalterer Familien mit Kind und Kegel auf die Mendel. Bereits im 17 Jh. besuchten die ersten Erholungssuchenden die Mendel, am Ende des 18 Jh. war die Mendel Ziel der gesellschaftlichen Noblesse Europas.

1903 wurde die Mendelbahn, die steilste und längste Standseilbahn Europas, in Betrieb genommen. Heute noch bewältigt sie den Höhenunterschied von 850 m von St. Anton/Kaltern zum Mendelpass in nur 12 Minuten.

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