Zwischen den Feriendörfern, auf einem strategisch wichtigen Porphyr-Hügel, erhebt sich Castelfeder (von castello = Burg in Italienisch). Castelfeder ist eine prähistorische und römische sowie frühmittelalterliche Siedlung und stellt eine mehrfach gegliederte geräumige Kuppe dar. Der Ort ist ein wahrer Kraftort und ein beliebtes Ausflugsziel, insbesondere im Frühling.

Heute sind vor allem Teile der Ringmauer, die ursprünglich als Wehrmauer gedacht war, mit den bekannten „Kuchelen“, erhalten sowie Teile der Barbarakapelle, welche aufs 6. Jahrhundert datiert wird. Zudem besticht der sonnige Hügel Castelfeder durch seine interessante Vegetation mit urigen Eichen und durch ein Biotop.
Der Hügel Castelfeder weist aber noch eine Besonderheit auf: Die Fruchtbarkeitsrutsche, eine in Porphyr gehauene flache, fast glatt polierte Rutsche. Die Rutsche wird als „Zentrum eines uralten Fruchtbarkeitskultes“ interpretiert. Das Hinunterrutschen soll angeblich den ersehnten Kinderwunsch erfüllen.
Auf dem Hügel weiden außerdem Ziegen, die besonders Kindern tierisches Vergnügen bieten.