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Auf dem Rücken der Pferde…

In Südtirol erkundet man die Natur am besten mit einem schönen, blonden Haflinger. Aufgrund seiner Gutmütigkeit und seiner Trittsicherheit ist das Haflinger Pferd das ideale Reitpferd für Anfänger und Kinder.



Reiten am Salten: Jenesien und Mölten

Das Reiterdorf schlechthin ist Jenesien: gleich sechs Reitställe laden ein, auf dem Rücken der Pferde die schier endlosen Lärchenwiesen des Tschöggelbergs zu erkunden, das Reiten ist noch überall erlaubt. Breite Forstwege und schmale Waldpfade bieten für jeden Geschmack das Richtige. Ob Reitunterricht, Halbtages- oder Tagesritte, Kutschenfahrten oder Reiterwochen für Kinder: am Salten ist das Reiten das ganze Jahr über ein Erlebnis!

» Reitställe am Salten 

Reiten im Sarntal

Den Sarnern mit ihrer traditionellen Vorliebe für Füchse mit blonden Mähnen ist dieses Markenzeichen des Haflingers zu verdanken. Vier Reithöfe zeigen Pferdefreunden das Sarntal vom Sattel aus. Ob gemütliche Ausritte über Wiesen- und Waldwege oder anspruchsvolle Tagestouren in die atemberaubende Sarner Bergwelt: das feine Wesen der Haflinger bezaubert!

» Reitställe im Sarntal

Reiten am Ritten

Halbtages- und Tagesritte, Trekking. Haflinger, Quarter, Araber. Das Rittner Hochplateau bietet alle Vorraussetzungen für einen unvergesslichen Reiturlaub. Der Kaserhof zum Beispiel, einer der vier Reitställe am Ritten, hat sich auf die Zucht von Vollblutaraber spezialisiert und gilt als höchst gelegenes Gestüt Europas.

» Reitställe am Ritten

   

Die Geschichte der Haflinger

Hafling gab den berühmten Pferden seinen Namen, doch die Geschichte der Haflinger begann im Vinschgau.

Im Jahre 1874 wurde in Schlanders auf dem Hof von Josef Folie der Hengst "249 Folie" geboren, die 249. Geburt auf dem Hof. Sein Vater war der Araberhengst "133 El'Bedavi XXII", von der Mutter heißt es, sie sei eine Norikerstute gewesen, andere sagen, sie sei eine Landstute galizischer Herkunft gewesen.

Die Haflinger waren eigentlich aus militärischen Gründen gezüchtet worden. Man wollte in den Alpen die habsburgischen Truppen direkt vor Ort mit Pferden versorgen. So hatte man in Laas im Vinschgau einen Hengstfohlen-Aufzuchthof eingerichtet, der nach vier Jahren die jungen Rösser dem Heer übergab. Nach weiteren vier Jahren gingen die Pferde in den Besitz des Pflegers über. So entstanden die Haflinger als ein kräftiges Trag- und Saumpferd, das innerhalb der alpinen Kriegsführung eingesetzt werden konnte. Und da man kräftige Trag- und Saumpferde "Haflinger" nannte, bekam diese neue Rasse 1899 den Namen und es stabilisierte sich im Vinschgau, in Hafling, Mölten, Jenesien und am Ritten eine feste Zucht, die vom k.k. Ackerbauministerium genehmigt wurde.

1904 wurde die "1. Haflingerzuchtgenossenschaft Mölten" gegründet, welche die Dörfer Hafling, Vöran, Meran und Jenesien umfasste. Sieben Hengste gelten heute als Linienbegründer der "Haflinger" und sie gehen allesamt auf "249 Folie" zurück.

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